Hufrehe · Laminitis

Hufrehe verstehen – und an der Ursache behandeln

Häufig gilt Hufrehe als unausweichliche Folge einer Stoffwechselerkrankung. Wir denken den Zusammenhang konsequent zu Ende – und behandeln dort, wo das Problem entsteht.

Was ist Hufrehe?

Der Begriff „Hufrehe“ stammt aus dem altdeutschen Wort „Rae“ bzw. „Rähe“ und bedeutet so viel wie „Steifheit“ oder „steife Glieder“. Faktisch ist die Hufrehe eine Entzündung der Huflederhaut – sie entsteht nicht durch das Eindringen von Bakterien von außen, sondern durch entzündliche Prozesse im Huf selbst.

Entzündungsprozesse fordern Raum, der Huf kann sich jedoch nur bedingt weiten. So entsteht ein hoher Druck im Huf, der dem Pferd sehr starke Schmerzen verursacht. Wird eine Laminitis nicht behandelt, kommt es im weiteren Verlauf zur Absenkung oder Rotation des Hufbeins und schlimmstenfalls zum Durchbruch des Hufbeins durch die Sohle.

Nicht „Stoffwechselerkrankung führt zu Hufrehe“ – sondern: ein schlecht oder nicht funktionierender Hufmechanismus hat Stoffwechselprobleme zur Folge, die wiederum zu Hufrehe führen können.

Hufrehe wird häufig als Folgekrankheit einer Stoffwechselerkrankung wie EMS oder Cushing diagnostiziert. Doch die entscheidende Frage lautet: Hat das Pferd wegen einer Stoffwechselerkrankung eine Hufrehe entwickelt – oder ist es genau andersherum?

Durch eine schlechte Hufsituation bzw. einen nicht funktionierenden oder eingeschränkten Hufmechanismus kann ein Teil des Stoffwechsels nicht mehr richtig arbeiten. Das führt zu einer Stoffwechselüberlastung und -entgleisung, die dann eine Hufrehe nach sich zieht. Denn die Hufe des Pferdes sind wichtige Stoffwechselorgane.

Wie gut oder schlecht der Hufmechanismus funktioniert, sieht man übrigens an den Verfärbungen und „Ringen“ im nachwachsenden Hufhorn. Dort wird jede noch so geringe Stoffwechselschwankung sichtbar.

Ergebnisse aus der Praxis

Auch schwere Fälle sind kein Endpunkt

Die Bilder zeigen jeweils denselben Huf vor und nach der anatomisch korrekten Bearbeitung.

Fallbeispiel 1

Fallbeispiel 1: Huf vor der Behandlung
Vorher
Fallbeispiel 1: Huf nach der Behandlung
Nachher

Fallbeispiel 2

Fallbeispiel 2: Huf vor der Behandlung
Vorher
Fallbeispiel 2: Huf nach der Behandlung
Nachher

Fallbeispiel 3

Fallbeispiel 3: Huf vor der Behandlung
Vorher
Fallbeispiel 3: Huf nach der Behandlung
Nachher

FAQ

Häufige Fragen zu Hufrehe

Was ist Hufrehe?

Hufrehe (Laminitis) ist eine schmerzhafte Entzündung der Huflederhaut. Sie entsteht nicht durch Bakterien von außen, sondern durch entzündliche Prozesse im Huf selbst. Der entstehende Druck verursacht dem Pferd starke Schmerzen; unbehandelt kann es zur Absenkung oder Rotation des Hufbeins kommen.

Was sind die Ursachen von Hufrehe?

Hufrehe wird häufig als Folge einer Stoffwechselerkrankung wie EMS oder Cushing diagnostiziert. Wir denken den Zusammenhang andersherum: Ein nicht oder schlecht funktionierender Hufmechanismus stört den Stoffwechsel – und diese Überlastung kann die Hufrehe nach sich ziehen. Denn die Hufe sind wichtige Stoffwechselorgane.

Wie erkennt man Hufrehe frühzeitig?

Wie gut oder schlecht der Hufmechanismus arbeitet, zeigt sich an Verfärbungen und „Ringen“ im nachwachsenden Hufhorn – dort wird jede Stoffwechselschwankung sichtbar. Akute Anzeichen sind ein klammer, vorsichtiger Gang, vermehrte Wärme im Huf und ein deutlich tastbarer Puls. Bei Verdacht solltest du rasch handeln.

Kann man Hufrehe heilen – auch schwere Fälle?

Auch schwere Fälle sind kein Endpunkt. Mit der anatomisch korrekten Hufbearbeitung lassen sich in der Vielzahl der Fälle die Ursachen effektiv beseitigen und die Selbstheilungskräfte reaktivieren. Unsere Vorher/Nachher-Bilder zeigen jeweils denselben Huf vor und nach der Behandlung.

Was kann ich bei Hufrehe sofort tun?

Wichtig ist, früh an die Ursache zu gehen statt nur die Symptome zu lindern. Nimm Kontakt mit uns auf und schildere die Situation deines Pferdes – gemeinsam schauen wir auf Haltung, Fütterung und Hufsituation und planen einen realistischen Weg zurück zur Gesundheit.

Kämpfst auch du mit Hufrehe?

Dann melde dich gern bei mir. Gemeinsam schauen wir auf die Ursache – und auf einen realistischen Weg zurück zur Gesundheit deines Pferdes.

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